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Das Betriebliche Gesundheitsmanagement und die besondere Rolle des Heidelberger Instituts für Gesundheitsmanagement GmbH

Grafik in Anlehnung an: bKV und BGM. https://www.unsere-bkv.de/index.php/pages-2/426-bkv-und-bgm

Grafik in Anlehnung an: bKV und BGM. https://www.unsere-bkv.de/index.php/pages-2/426-bkv-und-bgm

Betriebliches Gesundheitsmanagement:

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Der demografische Wandel, der zunehmende Präsentismus und die Technisierung sind die Herausforderungen der aktuellen und zukünftigen Arbeitswelt (Hadler, 2010). Früher galten klassische ergonomische Belastungen, wie Hitze, Kälte, Lärm, Heben und Tragen als die größten Einflussfaktoren am Arbeitsplatz auf die Gesundheit. Heute treten vor allem psychosoziale und aufgabenbezogene Belastungen, wie zum Beispiel Arbeitsdichte, Verantwortung, Konkurrenzdruck etc. in den Vordergrund. Mangelnde Erholungsfähigkeit, Rückenschmerzen und emotionale Erschöpfung sind die drei häufigsten stressinduzierten Beschwerden bei Beschäftigten. Das BGM muss sich daher umorientieren und ein Paradigmenwechsel in Richtung Salutogenese einläuten (Uhle & Treier, 2019).

Doch was genau ist BGM?

BGM steht für betriebliches Gesundheitsmanagement und kann als eine sogenannte Dachorganisation betrachtet werden. BGM integriert verschiedene Bereiche und Handlungsfelder rund um die gesunde Arbeit. Hierzu zählen das betriebliche Eingliederungsmanagement, die betriebliche Gesundheitsförderung, der Arbeitsschutz und die Arbeitsmedizin, die Organisations- und Personalentwicklung, sowie die Unternehmens- und Führungskultur.

BGM bildet einen ganzheitlichen Ansatz in Bezug auf die Gesundheit. Eine langfristige und erfolgreiche Entwicklung der Leistungsfähigkeit und der Gesundheit aller Beschäftigten erfordert Maßnahmen auf den verschiedenen Ebenen und eine Verzahnung der Handlungsfelder (Hadler, 2010; Uhle & Treier, 2019).

Betriebe und Unternehmen werden dazu angehalten fördernde Maßnahmen zu ergreifen, die sowohl internale Ressourcen wie beispielweise die Selbstwirksamkeit und das Gesundheitsbewusstsein betreffen, wie auch externale Ressourcen, zum Beispiel die Organisationsentwicklung, Führung oder Arbeitsgestaltung. Es gilt daher ein gesundes Unternehmen aufzubauen, das sich am salutogenetischen Ansatz orientiert (Uhle & Treier, 2019).

BGM stellt einen Prozess dar, durch den eine gesunde Organisation ständig weiterentwickelt wird (Hadler, 2010; Uhle & Treier, 2019). Durch das durchlaufen eines Zykluses, der meistens fünf Phasen enthält, können neue Erkentnisse gewonnen und aufgenommen werden, sowie Fehler behoben werden. Die zu durchlaufenden Phasen sind die Vorbereitung, die Analyse/ Diagnose, die vertiefende Analyse, die Maßnahmen und die Evaluation.

Was bringt BGM?

Einerseits eine Erhöhung des Wohlbefindens und der Gesundheit durch gesunde Arbeitsbedingungen und dadurch eine Erhöhung der Arbeitsfähigkeit (Badura, 2001).

Andererseits bewirkt es positive Effekte bezüglich der Herausforderung des demografischen Wandels. Die Belegschaft wird zunehmend älter und es wird immer schwieriger neue, junge Mitarbeitende zu gewinnen. Doch durch BGM kann Abhilfe geschaffen werden. Für junge Berufseinsteiger:innen wirkt ein öffentlicher Auftritt eines BGMs im Unternehmen positiv und sorgt für eine Imageverbesserung des Unternehmens. Außerdem gilt, je gesundheitsförderlicher die Prozesse und Strukturen in einem Unternehmen bzw. einer Organisation sind und je wirksamer und angemessener das BGM, umso gesünder und leistungsfähiger sind die Mitarbeiter:innen in diesem Unternehmen, auch die Älteren (Badura, 2001; Uhle & Treier, 2019)

Das Heidelberger Institut für Gesundheitsmanagement GmbH

Das Heidelberger Institut für Gesundheitsmanagement ist ein kompetenter Partner für ein erfolgreiches Betriebliches Gesundheitsmanagement. Auf Basis unserer jahrelangen erfolgreichen Erfahrung unterstützen wir in jeder Phase des BGM-Prozesses. Somit wollen wir den Unternehmen helfen, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.

Das HIG hat bereits vielen verschiedenen Organisationen einen Einstieg in ein betriebliches Gesundheitsmanagement ermöglicht. Ein Aushängeschild ist hierbei vor allem das Eingehen auf schwer erreichbare Zielgruppen, wie zum Beispiel Pflegekräfte in Pflegeeinrichtungen oder Flughafenmitarbeitende. Hier wurden Zugänge zur Zielgruppe gefunden und erfolgreich Programme durchgeführt. Dies zeigt, dass BGM in jeder Branche möglich sein kann und nur die richtige Strategie benötigt wird, wobei das HIG einen kompetenten und erfahrenen Partner darstellen kann.

Literatur:

Badura, B. (2001). Betriebliches Gesundheitsmanagement Was ist das, und wie lässt es sich erfolgreich praktizieren? Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 2001 44:8, 44(8), 780–787. https://doi.org/10.1007/S001030100226

Hadler, C. (2010). Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Praxis. Prävention Und Gesundheitsförderung, 5(3), 203–214. https://doi.org/10.1007/s11553-010-0253-2

Uhle, T., & Treier, M. (2019). Betriebliches Gesundheitsmanagement. Springer Fachmedien Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-25410-0

bKV und BGM. (n.d.). Retrieved December 8, 2021, from https://www.unsere-bkv.de/index.php/pages-2